torso
… einfach nur die Lust am Sägen und den Stämmen Formen zu geben, sie zu beleben …
… einfach nur die Lust am Sägen und den Stämmen Formen zu geben, sie zu beleben …
Der Kollege mit Sonnenbrille gehört zu meinen charismatischsten Figuren. Er besticht in seiner Unkompliziertheit durch Arroganz, gepaart mit Desinteresse und Gleichgültigkeit – hat wahrscheinlich einen krisensicheren Job..
Elma ist ein junger Okapibulle, der Enkel von Selma (2023). In der Größe war der Stamm eine echte Herausforderung auch die Verdrehung im Körper war nicht ganz einfach.
Als meine Enkeltochter dieses Stück Holz sah meinte sie, daraus könne ich doch einen Hasen für sie "schnitzen" ...
Tatsächlich bin ich dabei, "Lücken" die durch den Ver/Zerfall von Figuren im Garten entstehen, aufzufüllen.
Einmal mehr zeigt die Robinie ihr Talent. Ihre vielfältige Maserung macht es mir leicht Besonderes zu schaffen.
Meine derzeitige Lieblingsfigur.
Die Drehung im Rumpf, das leicht ge-ixte linke Bein und natürlich der überdimensioniert lange Hals machen diese Figur so einzigartig.
Nach der Lektüre einer Erzählung von Mariana Leky "Was man von hier aus sehen kann", ein junges Okapi (Waldgiraffe).
... für meine Enkeltochter ...
DIE MAUS
... in Anlehnung an das derzeitige Weltgeschehen ...
- ein sehr interessantes Stück Holz -
Die Entscheidung viel schwer, zumal ich wenig von der Ursprünglichkeit und der wunderschönen Maserung hergeben wollte.
Nach der Lektüre der Bücher von Julia Frank über ihre Großmutter Ingeborg Hunzinger prägten mich diese Bilder ...
Im Herbst 2021 entstand „die Stolze" (Eiche) zu der ich ein Pendant schaffen wollte, ursprünglich auch aus Eiche. Aber dieser Rohstamm war mittig so gerissen, dass aus ihm nur die Skulptur in Anlehnung an I. Hunzinger möglich war. Von ähnlicher Größe hatte ich einen Robinienstamm zur Verfügung. Aus diesem entstand eine nahezu spiegelgleiche Skulptur. Zeitgleich riss auch „die Stolze“ über die gesamte Länge und musste geklammert werden. Mir offenbarte sich ein Gleichnis. Sowie Frieda Kahlo bei einem Unfall erhebliche Verletzungen erlitt, erging es „der Stolzen“ und die Figur wurde zu „meiner" Frieda Kahlo ... mit Freundin.
Was beginnt man mit einem solchen Stamm - erst einmal nichtssagend aber innen hohl? Man entrindet ihn, öffnet ihn und dann war es ein Selbstläufer. Ein Torso - männlich oder doch nicht ...?
Leider habe ich aus Unwissenheit hier versehentlich Fichte oder Tanne bearbeitet. Die Darstellung von Details ist mit diesen Hölzern leider nicht möglich. Das Holz "springt" während der Bearbeitung oder es "bricht aus". So entstand dieses abstrakte Paar.
Nur einfach die Lust am Sägen, auch so mal zwischendurch.
Ein guter Freund hat Geburtstag.
Eiche ist ein so dankbares Holz. Je mehr man in die Tiefe geht, desto mehr wandelt sie ihr Aussehen und lebt von Innen.
Manchmal muss ein Stamm einfach nur in meinem Sinne verarbeitet werden, um nicht zu Brennholz zu werden. Ich habe Miss Molly dem Poeten zur Seite gestellt, dem ging die Muse aus und Miss Molly kam gerade Recht.
Drei Kröten treffen sich zu einem Tratsch zu Zeiten von Carona :(
Eine wunderschöne Maserung gibt diesem weiblichen Torso seinen Scharm.
Im Rahmen meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Stephanus Stift - Ulmenhof bin ich unterstützend bei der Gestaltung des "Ortes der Stille" tätig. Die kleine heilige Maria soll als Arbeitsmodell für eine spätere, etwa doppelt so große, Figur dienen.
Robust und stoisch ist die Galapagos Schildkröte ein Symbol für Gelassenheit und ein sehr langes Leben.
Selten lassen sich Maserung und Holzstrukturen so harmonisch wie in dieser Figur vereinen. Nach der Fertigstellung übermannte mich ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit
Katzen ähnlich, ruhend in sich …
Traurigkeit und Melancholie aber auch Ehrfurcht und Gelassenheit prägen diese drei Skulpturen.
Hanne, der Schildkrötenbulle in Erinnerung an meine Kindheit.
Ich heiße Bruno, ich bin ein Winterkind und mir ist kalt!
"Bruno ist einsam,
er wär' gerne zweisam,
allein auf der Terrasse
sehnt er sich
nach Sasse"
P.H.
Dehnungsübungen einer Schwimmerin
Leider nehmen die Restaurationen der durch Witterung stark beanspruchten Skulpturen einen großen Teil meiner Zeit ein, sodass Neues oft hinten an gestellt wird.
Sich streckend, räkelnde, leicht schwangere...
Ganz glatt und klar in ihren Zügen kommt sie trotz ihrer Größe anmutig daher.
Das Holz eines Walnussbaumes ist eher weich und verhältnismäßig leicht zu bearbeiten. Leider bedingt die geringe Holzdichte eine hohe Schädlingsanfälligkeit.
Ziemlich hart, ohne Zuversicht tritt diese Skulptur ins Dasein.
Die Reaktionen fallen entsprechend unterschiedlich aus. Von „gruselig“, dezentem Schweigen bis „lebensbejahend“ ist alles vertreten. Die schönste Reaktion kam von meinem Bruder, der John Travolta assoziiert und sich tanzend positionierte.
Traurigkeit und Melancholie prägen diese Skulptur.
- bin dabei -
Das zweite Enkelkind ist auf dem Weg.
Sein Glücksbringer und Schutzpatron steht schon bereit.
Unsere Familie hat Nachwuchs - die kleine Lille.
Ihr zu Ehren und als Schutzpatron ist der "Lillefant" entstanden.
Der "Koalawaran" oder kurz "Kowa" genannt, ist der nächste in meiner Waransammlung. Seinen Namen verdankt er der dunkelbraunen Nase, die an einen Koala erinnert.
Ursprünglich sollte aus diesem Stamm ein Marabu werden. Nun, vom Marabu etwas entfernt - aber ich hoffe, man erkennt zumindest einen Vogel.
Den ausgefallenen Namen verdankt der seltene Vogel dem Kunstexperten H.-J. Seidenkranz.
Dieses kleine Stück von einem relativ frisch gefällten Walnussbaum hatte, bedingt durch die geschwungene Form, seine Bestimmung seit dem ersten Augenblick. Eigentlich ein etwas zu kleiner Rohling für meine Belange aber schauen Sie selbst.
Ab und an sollte man Danke sagen!
Was eignet sich besser als eigengefertigte "Kleinteile"?!
Diese vorerst sehr wurmzerfressene, faulende Wurzel brachte überraschend ein Freund. Meine Freude hielt sich in Grenzen - aber ich wollte das gammlige Holz vom Grundstück haben.
. . . hat jeder, man muss nur wollen!
Meine erste Ausstellung im Rahmen eines Sommerfestes der Familie Dr. Gastmeier.
In einer wunderschönen Gartenparklandschaft erscheinen die Skulpturen in anderem Ambiente und in der Dämmerung stimmungsvoll in sanftes Abendlicht getaucht.
Eine gefällte Linde vom Vorjahr dominiert und will verarbeitet werden.
Der "Waranus" oder kurz "Walu" (gemeiner Waranlurch) genannt, gehört zu meinen derzeitigen Lieblingsobjekten. Mit seinem freundlichen Blick macht er einfach gute Laune.
Das ca. ein Jahr alte Holz zerriss leider schon in der Bearbeitungsphase, so dass ich kurz vor dem Aufgeben war.
Heute bin ich froh, mich um entschieden zu haben.
Schon lange zog dieser Stamm, der am Wegrand lag, mein Interesse auf sich. Seine Unvollkommenheit, Schadhaftigkeit waren ihm im Vorfeld anzusehen. Aber wieder ist es genau das, was den Reiz der entstehenden Skulptur ausmacht.
Da das Hochzeitspaar vom Hof ist, noch einmal eine sehr ähnliche Figur mit doch ganz anderem Ausdruck.
"Ein Krokodil,
das lebt am Nil und denkt nicht viel.
Mal macht es schnapp,
Arm ab.
Mal ist´s die Wade,
Schade.
Mein Krokodil heißt Marten
und lebt im Garten."
P.H.
Dieses gefünftelte Krokodil war eine echte Herausforderung obgleich man es ihm, nach der Fertigstellung, kaum noch ansieht.
Etwas resigniert und traurig schauen sie drein.
Diese Skulptur unterscheidet sich nach ihrer Fertigstellung leider erheblich von meiner anfänglichen Vision.
Hochzeitsgedicht
Sind die Waden glatt rasiert
und das Köpfchen fein frisiert,
ist die Schminke aufgetragen,
sitzt perfekt des Mannes Kragen,
wird sich zum Altar begeben,
wo es gibt den Ehesegen.
P.H.
Hochzeitsgeschenk für unsere Tochter und Schwiegersohn 22.08.2015
Robinie, Douglasie, Spitzeiche, Kirsche - wechselnde Holzarten bergen die unterschiedlichsten Überraschungen.
Seit gut zwei Jahren fristete eine "Astgabel", denn mehr war es ursprünglich nicht, bei uns ihr Dasein. Täglich führte mich mein Weg an diesem Stück Holz vorbei, ohne dass ich eine Vision hatte. Mich quälte meine Ideenlosigkeit. Heute ist die Skulptur trotz oder besser wegen ihrer Unzulänglichkeiten mein "Liebling".
Diese reizende Dame verdankt ihren Namen der verwendeten Holzart und ihrem zarten Gemüt.
Das extrem harte Holz verhindert das vollständige Eindringen des Konservierungsmittels (Öl) und verursacht so die glänzende Optik der Skulptur, es wurde nicht gelackt oder lasiert.
Ein extrem hartes Holz, welches schon lange unbemerkt in einer Ecke auf unserem Grundstück lag.
Faszinierend ist die ausgeprägte Maserung.
Auch dieses Holz, ähnlich der Robinie, besticht durch seine vielfältige Maserung.
Dieser Stamm barg so einige Überraschungen. Ursprünglich hatte er sichtbar nur eine " Schadstelle", das erweichte Astloch in der linken Schulter. Doch beim Ausarbeiten der Hüfte sowie des Dekolletés offenbarten sich weitere Hohlräume, die ich dankbar annahm.
Zur Konservierung und Bereinigung der Hohlräume von weichem Holz benutzte ich einen Brenner, der den angenehmen Nebeneffekt hatte, die ohnehin schöne Maserung noch mehr hervorzuheben.
"Kaum kennt der Mensch das Alphabet,
ist´s nicht mehr weit bis zum Poet.
Schon fängt er an zu dichten,
erzählt uns Weltgeschichten,
zwischendurch er denkt - bis er von vorn anfängt."
P.H.
Eine Douglasie gibt weiteres Rohmaterial, das zu Leben erweckt werden will.
Ein erster Versuch einen Kopf zu "porträtieren".
Diese Skulptur ist aus einem Teil der Wurzel einer Douglasie entstanden, die wir leider fällen mussten.
Zuneigung, Geborgenheit, Hinneigung, Füreinander, Miteinander - die Liste der Synonyme ist unerschöpflich.
Der "Flageidler" ist aus einem weiteren Teil der Wurzel der Douglasie entstanden. Da das dargestellte Flugwesen nicht eindeutig zu identifizieren ist, haben wir uns bei der Namensbildung auf eine Kurzform von Fla-mingo, Gei-er und A-dler geeinigt.
Ein wenig handwerkliches Geschick, Liebe zu Holz und die Lust Neues und sich selbst zu entdecken reichen aus, um zu beginnen.
Pappel lässt sich äußerst schwierig bearbeiten. Als würde man versuchen, ein altes, trockenes Suppenhuhn in Form zu bringen - aber hier ist es gelungen.
Mein erstes Werk
Entstanden im Kreativhof Rahnsdorf unter Anleitung von Katja Schult.
In nur zwei Tagen fast vollendet. Ohne jegliche Vorkenntnisse - ein Akt höchster physischer und psychischer Anstrengung. Unendlicher Stolz ergriff mich, als diese erste Skulptur in unserem Garten ihren Platz fand. Kleinere Nacharbeiten erfolgten an ihrem jetzigen Standort.
Meine erste eigene Skulptur.